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Bilder- SEO

Um die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen und neue Besucher zu gewinnen, ist die Bilder Suche ein geeignetes und leicht umzusetzendes zusätzliches Mittel.

Wer Bilder SEO betreibt schlägt darüber hinaus zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits gehören Bilder zum Content und schaffen ein zusätzliches User Erlebnis. Gleichzeitig erschließt man eine weitere Traffic Quelle der Suchmaschine. Denn viele Suchanfragen werden bei Google direkt über die Bilder- statt der Textsuche getätigt.

Ziel des Bilder- SEOs ist es somit, bei der Google Bildersuche eine vordere Position zu erreichen und zudem den Traffic zu verbessern, da durch die Bildersuche viel Aufmerksamkeit erregt werden kann.

Auch die Verweildauer auf der Seite kann durch ansprechende Bilder verlängert werden, sowie durch die verkürzte Ladezeit, die Stärkung der gesamten Website. Somit solltet ihr bestimmte Faktoren immer beachten, um langfristig im Bilder- SEO erfolgreich zu sein.

Google Images

Bevor ihr Bilder online stellt, sollte bereits eine erste Optimierung erfolgt sein. Die Dateien, die frisch aus der Digitalkamera kommen, sind in der Regel im Rohzustand nicht suchmaschinenoptimiert und bewirken durch ihrer heute extremen Datengröße genau das Gegenteil. Sie machen eine Webseite extrem langsam. Aber nicht nur die Größe spielt eine entscheidende Rolle bei der Optimierung. Daher listen wir Dir zunächst die bekannten Stolpersteine auf, damit Du deine Bilder demnächst optimal online stellen kannst.

1. Dateigröße

Eine möglichst geringe Dateigröße, bewährt haben sich hier um ca. 150 KB,  verkürzt die Ladezeit des Bildes und der aufgerufenen Webseite enorm.

2. Dateiname

Der Dateiname des Bildes sollte ebenfalls abgeändert werden. Das Ausgangsbild hat oftmals kameratypische Sortierungsnamen, wie z.B. DCIM20193. Google kann diese Angabe jedoch nicht interpretieren.

Benenne dein Bild z.B. analog zu dem Keyword oder dem tatsächlichen Inhalt. Bist du Betreiber eines Onlineshops und stellst auf deiner Seite Sonnenliegen vor, sollte der Bildname einen Bezug zum Thema widerspiegeln. Hier böte sich dann an, dass Bild Sonnenliege.jpg zu nennen.

Der Name ist praktisch das erste Erkennungsmerkmal für Google. Somit ist die Nutzung von passenden Keywords im Dateinamen, und die Trennung dieser mit Bindestrich und nicht mit einem Unterstrich, von hoher Bedeutung.

Vorsicht: Bitte bei der Namensgebung nicht zu kreativ werden. Google wertet zu viele Suchbegriffe als Spam. Tipp: Max. 4-6 Begriffe

3. Bildgröße

Laut einem der führenden SEO Bilder Experten, Martin Missfeldt, sollten Bilder, die in der Google-Bildersuche ranken sollen, eine gewisse Größe haben.

Die Bilder sollten an der kürzeren Kante wenigstens 320 Pixel haben. Nach oben hin gibt es mittlerweile keine Beschränkungen mehr. Auch sehr große Bilder mit über 2000 Pixeln können gut ranken. Allerdings ist dann dabei auf ein relativ starke Komprimierung zu achten, damit die Dateigröße nicht so riesig wird - das würde dann wiederum die Ladezeiten erheblich verschlechtern.

4. Bildformat

Es werden in der Google Bildersuche unterschiedliche Bildformate aufgeführt, wobei ein breiteres Bild von Vorteil ist, da so der Platz besser ausgenutzt werden kann, um zentraler Inhalte darzustellen.

5. Bildquelle

Bei fremden und nicht gekauften Bildern ist die fehlerfreie Nennung der Quelle und des Eigentümers des Bildes notwendig, da andernfalls rechtliche Folgen resultieren können.

Dieser Rat ist weniger SEO relevant. Er schützt dich vielmehr vor Abmahnungen die aus dem verletzen von Copyright oder Urheberrechtsverletzungen resultieren können.

Weiterhin solltet ihr bei der Einbettung des Bildes auf der HTML- Seite folgende Punkte beachten:

6. Umgebener Text

Google zieht Informationen aus dem Dateinamen, dem Titel, der Description und der Bildunterschrift heran, um so den Inhalt von Bildern zu erkennen. Je genauer sich das Bild in den Gesamtkontext der Seite einbettet, desto positiver wird das Ranking der Seite ausfallen.

7. Alt- Text

Durch die Verwendung eines ALT Text stellst Du deinen Usern mit Sehbehinderung ebenfalls Informationen über das Bild zur Verfügung um den Gesamtkontext zu erfassen. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass eine Seite nicht korrekt geladen und angezeigt wird. Statt einer leeren Fläche sehen Nutzer im Zweifel immer noch den Alt Text.

Google bewertet den vorhandenen ALT Text ebenfalls positiv.

8. Title- Attribut

Fahren Nutzer mit der Maus über ein Bild, wird das Title Attribut (die Beschreibung) angezeigt. Hier kann man entweder weiteren Inhalt hinterlegen oder dem User erzählen was passieren wird, wenn er das Bild anklickt. Ein typischer Hinweis lautet zum Beispiel "Beim Klick auf dieses Bild öffnet sich ein neues Fenster".  

9. Inhaltliche Relevanz der Seite

Aus der Summe der bereits genannten Punkte ergibt sich ein weiterer Mehrwert, Bilder SEO zu betreiben. Achte, wie in Punkt 2 beschrieben, darauf, dass ein oder mehrere Keywords aus dem Dateinamen auch im Seitentitel enthalten sind.  Die thematische Relevanz kann Google dadurch besser erkennen.

Bilder-Seo

Bilder- SEO bringt euch eine Menge Vorteile, denn nicht nur die Sichtbarkeit wird gestärkt, auch ein indirekter Traffic Boost, durch ein positives Bilder Ranking, bringt Vorsprung.

Durch die entsprechende Pflege der oben erläuterten Aspekte könnt ihr bei der Google Bildersuche besser platziert werden.

Die Nachrangigkeit von Motiv und Aussage des Bildes ist zwar bei Google der Fall, jedoch wirkt sich die ansprechende Bildqualität dafür auf ein positives Nutzerverhalten aus.

Diese Beeinflussung der User- Experience ist ein wichtiger Punkt, der unter anderem auch durch unnötig hohe Ladezeiten von Seiten und somit durch die Vermeidung von großen Bilddateien, positiv gestimmt werden kann.

Wie schon in einem unserer letzten Blogbeitrag erwähnt, werden auch die mobilen Suchanfragen immer beliebter, sodass die Wichtigkeit der Bildoptimierung auch hier stetig steigt.

Smartphones brauchen im Vergleich zu Desktop- PCs länger, um eine Website darzustellen, da, wie erläutert, gerade Bilder die Ladegeschwindigkeit beeinflussen.

Wenn ihr also verhindern möchtet, dass aufgrund von langen Ladezeiten Nutzer abspringen und auf anderen Websites Informationen suchen, solltet ihr diese Faktoren nicht außer Acht lassen.

Häufig scheuen sich Betreiber von Webseiten, selber Fotos zu erstellen oder können ihrem eigenen Qualitätsanspruch mangels nötiger Fotographie Kenntnisse oder fehlender Ausstattung nicht umsetzen.

An der Stelle kommen häufig die sogenannten Stock Fotos zum Einsatz. Diese werden entweder kostenlos (Pixaybay.com) oder gegen Entgelt und Lizenzierung (z.B. Fotolia.de, oder Shutterstock.com) angeboten und bringen oftmals die gewünschte Qualität bei der Betrachtung.

Bei der Nutzung dieser Angebote sollten zwei Punkte jedoch berücksichtigt bzw. im Hinterkopf behalten werden.

1. Es ist wichtig, genau zu überprüfen, welche Pflichtangaben zur Herkunft des Bildes gemacht werden müssen. Während einige Fotos ohne jedwede Einschränkung verwendet werden können, müssen andere wiederrum in unmittelbarer Nähe zum Bild einen Hinweis auf den Urheber und die Herkunft des Bildes vermitteln.

2. So einfach die Nutzung von Stockphotos ist, so häufig kommen Bilder auch zum Einsatz. Bestimmt ist dir selber schon einmal aufgefallen, dass du einige Bilder von besuchten Seiten bereits auf anderen Webseiten gesehen hast. Und wie beim Text auch – es handelt sich um Duplicate Content. Daher sollte der Einsatz von Stockphotos sparsam verwendet werden, wenn das Thema Bilder SEO akribisch umgesetzt werden soll.

Eigene Bilder – und damit Unique Content – zu erstellen, mag in Teilen aufwändiger erscheinen, aber es kann sich über steigende Rankings langfristig allemal bezahlt machen.

Bei der Umsetzung des Bilder SEO bist du außerdem nicht allein. Wenn dir beim durchlesen grade an der Stelle der Dateigröße gegraut hat, alle bestehenden Bilder umzuwandeln, dann kannst du auch auf kostenlose Tools wie zum Beispiel Imagify.io setzen. Hierüber lassen sich Bilder drastisch in der Dateigröße komprimieren und per Stapelverarbeitung auf deinem Server direkt zurück speichern.
Das geht schnell und einfach.

Natürlich gibt es eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, sich dem Thema Bilder SEO via Tool zu nähern:
So kannst Du mit den Google Webmaster- Tools kostenlos den Bilder-Traffic und die dazugehörigen Rankings ermitteln, um dir ein Bild der Ist Situation zu machen.  

Das bietet dir übrigens auch PageRangers bereits in der Basis Version an. Zusätzlich dazu kannst du dir mit PageRangers auch einen umfassenden Überblick über weitere Bilddaten/-größen verschaffen und deine Alt-Tags  prüfen. Am besten einfach anmelden, wenn nicht schon geschehen und dann seht ihr, welche Werkzeuge euch für die Optimierung der Seite inkl. des Themas Bildoptimierung zur Verfügung stehen.

Bilder-Seo PageRangers

Wie ihr seht, kann Bilder- SEO in wenigen Arbeitsschritten gemeistert werden. Mit wenig Aufwand könnt ihr eure Ergebnisse enorm verbessern. Es lohnt sich!

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