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Der Website-Relaunch ist nicht immer einfach und insbesondere vom SEO Blickwinkel bedarf es einer genauen Planung. Sinn und Zweck eines Relaunches ist zunächst einmal das Optimieren der eigenen Webseite, ein frisches und zeitgemäßes Design, eine bessere Usability und wer Geld mit seiner Webseite verdient, mehr Umsatz. Mit einem Relaunch wird nicht selten auch etwas an der Seitenstruktur verändert. URLs der Unterseiten, Kategorien oder Landingpages können sich ändern. Damit Google die neu konzipierte Seite nicht gleich schlechter ranked und somit die Sichtbarkeit der Seite leidet, sind aus SEO-Sicht einige Dinge zu berücksichtigen.:

Sechs SEO-Tipps zu Relaunch

SEO Tipp 1 – Backlinks sichern
Die Seitenstruktur zu verändern ist nicht trivial. Daher ist es sinnvoll, für den Relaunch der Seite alle externen Backlinks mit einem SEO-Tool zu archivieren. Am besten geeignet ist eine CSV-Datei. Ändert sich die Seitenstruktur kann es nun passieren, dass wichtige Backlinks ins leere laufen. Für Google werden die Rankings dann nahezu wertlos und man wird auf kurz oder lang an Rankingpositionen verlieren.

SEO Tipp 2 – Contentübernahme
Ein Website-Relaunch ist nicht nur „Last“, sondern auch eine Chance. Der produzierte Content muss ebenfalls gesichert werden bzw. von der alten Seite auf die neue Version migriert werden. Mit Chance ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass ähnliche Inhalte verschiedener Seiten zu einem neuen zusammenfassenden Artikel aggregiert werden können und somit Google in diesem Zusammenhang auch noch neuen Content erhält. Das Zusammenfassen mehrerer Artikel ist hierbei eine gern umgesetzte Methode, um in diesem Zusammenhang weiteren relevanten Content zu produzieren.

SEO Tipp 3 – 301er Weiterleitungen
Sollte an der URL-Struktur etwas verändert worden sein, dann muss man als Seitenbetreiber ein paar Regeln beachten. Eine dieser Regeln ist es, mit 301 Weiterleitungen veränderte URLs-Strukturen entgegenzuwirken und entsprechend umzuleiten.

SEO Tipp 4 – 307er Weiterleitungen
Eher seltener, aber ebenfalls eine Möglichkeit, Google zu beschäftigen, sind 307 Weiterleitungen, wobei diese nur dann eingesetzt werden sollten, wenn die Weiterleitung kurzfristig auch wieder aufgehoben wird.

SEO Tipp 5 – Sitemap
Die Sitemap ist für Google ein wichtiges Instrument, um schnell neue Seiten zu finden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die URLs in der Sitemap ebenfalls verändert werden und aktuell sind. Wenn dies nicht der Falls ist, gibt es für alle Wordpress-Nutzer ein Plugin (z.b. Google XXL Sitemaps). In allen anderen Fällen kann man sich auch eine Sitemap via Tool generieren lassen und die XML-Datei dann verwenden. Ist die Sitemap erstellt und hochgeladen, gilt es, sich in der Google Search Console (ehemals Webmastertools) anzumelden und Google die neue Sitemap mitzuteilen. Ist das geschafft gilt es abzuwarten, denn die neuen URLs bzw. das Akzeptieren seitens Google kann ein paar Tage dauern.

SEO Tipp 6 – interne Verlinkungen
Sind die URLs verändert worden und alle damit verbundenen Maßnahmen wie zuvor erklärt umgesetzt, müssen alle internen Verlinkungen geprüft werden. Da interne Verlinkungen für Google ein gewichtiger Ranking-Faktor sind, sollte man mit absoluter Sensibilität und Genauigkeit vorgehen. Bei Wordpress gibt es ein Plugin, welches Broken Links ermittelt und diese schnell und unkompliziert angepasst werden können. Auch dafür gibt es ein Tool (http://www.brokenlinkcheck.com/), welche die Suche nach fehlerhaften Links übernimmt und die Arbeit dadurch erleichtert und unterstützt. Ärgerlich ist, wenn 404-Fehler auftreten, da der Nutzer genervt ist und Google denkt, dass die Quelle nicht mehr aktuell ist. Punkt eins kann sich auf den Umsatz und die Verweildauer auswirken, und beim zweiten Szenario wird Google die Seite mit  hoher Wahrscheinlichkeit schlechter ranken.

Ist der Relaunch endgültig vollzogen, gilt es die Webseite mittels Analyse-Tools genau zu beobachten um auf mögliche Veränderungen reagieren zu können.  In der Google Search Console wird man indes über kritische Veränderungen auf der Webseite informiert, ein regelmäßiger Besuch der Search Console ist also empfehlenswert. um etwaige Fehler direkt mitgeteilt zu bekommen. Kurzfristige Rankingverluste sind nicht schön, können aber vom Zeitfaktor in Grenzen gehalten werden, wenn die o.g. Punkte entsprechend berücksichtigt werden.

Insbesondere das Monitoring während und nach dem Relaunch ist absolut wichtig. Schnelles Handeln, bei etwaigen Fehler ist gefragt und somit auch eine gewisse Flexibilität innerhalb der betroffenen Abteilungen gefordert. (z.B. Seo, IT, Marketing)

Wenn die Tipps jedoch berücksichtigt werden, kann der Relaunch erfolgreich gelingen.