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Domainalter

Das Domainalter gibt wie der Name schon sagt an, wie alt eine Domain ist. Für Suchmaschinen wie z. B. Google ist das Domainalter einer von mehreren Rankingfaktoren, die das Ranking einer Webseite positiv beeinflussen können. Webseiten bzw. Domains die schon länger existieren und somit schon älter sind, wird im Grunde im positiven Sinn unterstellt, dass diese dem Nutzer bessere und beispielsweise auch glaubwürdigere Ergebnisse liefern. Eine relativ neue und damit junge Webseite bzw. Domain, muss sich gegenüber einer etablierten Domain zunächst erstmal beweisen und zeigen, dass sie ebenbürtig oder sogar besser ist. Über längere Zeiträume setzen sich bei den Suchmaschinen wie z. B. Google qualitative Inhalte meistens durch. Bei jungen Domains ist häufig der Effekt zu beobachten, dass diese für eine bestimmte Zeit ein überdurchschnittlich gutes Ranking erzielen.

Gerade sehr gängige und einschlägige Domainnamen sind in den allermeisten Fällen bereits vergriffen und können nur noch käuflich erworben werden, vorausgesetzt sie wird zum Kauf angeboten. Der höchste Preis der weltweit jemals für eine Domain gezahlt wurde, lag bei 13 Millionen US-Dollar. Der Käufer zahlte diesen Preis für die Domain sex.com.

Der Einfluss des Domainalters auf das Ranking

Auch wenn im Domainalter ein Rankingfaktor gesehen wird, überbewertet werden sollte er nicht. Vor allem dann nicht, wenn das Alter einer bestimmten Domain zu einer möglicherweise konkurrierenden Domain nur wenige Tage oder Wochen beträgt. Bei der Frage, wie z. B. Google das Alter einer Domain bestimmt, ging man lange davon aus, dass dies mit Hilfe des Whois-Eintrags geschieht. Dies ist aber nicht der Fall, denn Google bedient sich dieser Daten beim Crawlen von Webseiten. Wurde eine Webseite erstmals durch den eigenen Suchmaschinen-Crawler entdeckt und ist die Domain für Google tatsächlich existent, wird dies als die Geburtsstunde der Domain, zumindest für Google, bezeichnet.

Qualität wichtiger als Domainalter

Weit wichtiger als das Domainalter ist für z. B. Google die Qualität der Domain, also neben den bereitgestellten Inhalten auch die Links die auf diese Domain verweisen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine bereits existierende Domain zu kaufen, sollte Folgendes beachten.

Ist eine Domain zwar existent, stellt aber seit längerem keine Inhalte mehr zur Verfügung, gehen auch die Links die auf die entsprechende Domain verweisen, zurück. Ein normaler Vorgang, denn stellt der Linkgeber fest, dass ein Link ins Leere führt, entfernt er diesen. Das hat zur Folge, dass der Wert einer Domain deutlich einbrechen kann und an alte Erfolge nicht mehr anknüpfen kann. Daher sollte beim Kauf dringend auch darauf geachtet werden, wie lang eine Domain „brach lag“.

Möchte man hingegen eine Domain übernehmen, deren Webseite noch online ist, sollte das Augenmerk auf den Qualitätszustand der Webseite gelegt werden. Hat ein solche Domain ein Qualitätsproblem und Google hat sich diese Webseite im negativen Sinne eingeprägt, kann dies im Nachhinein die Arbeit an der Webseite erschweren. Gründe für Abstrafungen liegen häufig im Backlinkprofil einer Domain, können aber auch aufgrund schlechter, bzw. dünner Inhalte verhängt worden sein. 

Bei einer solchen Domain fängt der Webmaster so gesehen nicht bei Null, sondern im Worst Case Szenario im negierten Bereich an. Hier müssen dann häufig besonders viele finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um Google von der neuen und besseren Qualität der Domain zu überzeugen.