Google wird Nutzung von Metadaten nicht verändern
Christoph Kind
Vor einigen Jahren erklärte Googles Matt Cutts, dass Google sich das Recht vorbehalten würde, Metadaten in Bildern zu filtern und in die Datenbanken zu schleusen. Was vielen Webmastern jedoch fehlte war die Bestätigung, dass diese Daten auch für das Ranking benutzt werden würden. Es wurde lediglich bestätigt, dass die Daten in den Thumbnails der Google Image Search zu sehen sind. Hier das Video von 2014: https://youtu.be/GMf6FmRus2M
Zum Rankingeinfluss wollten sich die Google Webmaster damals nicht äußern und ließen die Frage im Raum stehen, bis Googles John Mueller jetzt erneut auf Twitter dazu befragt wurde. Dieser bestätigte, dass sich an der Nutzung der sog. “EXIF” Daten nichts geändert habe. Hier das Gespräch:
Was Google seitdem gesagt hat
Die Antwort kam später und deutlicher: Gary Illyes erklärte auf der Pubcon im März 2019, EXIF-Daten würden nicht fürs Ranking genutzt; Martin Splitt bestätigte das im September 2024 auf der SMX Advanced (Search Engine Roundtable). Ausgelesen werden dagegen IPTC-Felder: Die Google-Bildersuche zeigt Urheber, Quellenangabe, Copyright-Hinweis und Lizenz-URL an (Dokumentation).
Womöglich hatte Google auf seinen heimlichen “Ranking Messen” eine neue Idee für die zukünftige Nutzung der Daten gefunden — fürs Ranking jedenfalls nicht.