Google Panda Update

Auf Grund der breiten Masse an Webseiten wollte Google mit dem Panda Update die Vielzahl an verschiedenen Webseiten mit gutem und schlechtem Inhalt spezifizieren. Ziel war dem Nutzer noch bessere Webseiten mit inhaltlich gutem Content zu gewähren. Dazu führte im Februar 2011 Google mit Panda 1.0 ein wichtiges Update durch. Das Panda Update ist eine Art Bewertungssystem und zielt darauf ab Seiten mit gutem Content zu fördern, höher zu ranken und Webseiten mit schlechtem Content in den Ergebnissen abzuwerten und im Ranking abzustufen. Das wichtigste des Panda Updates war und ist die Qualität der Webseiten. In den USA wirkte sich das Update spürbar auf 11,8 % der Suchanfragen aus. In Deutschland wurde das Update im August 2011 ausgeführt; in den meisten Sprachen betraf es typischerweise 6–9 % der Suchanfragen.

Das Update galt anfangs als Zusatzmodul, welches an den Algorithmus angehängt wurde. 2015 wurde Panda nach Angaben von Google Teil der Kernrankingsysteme; Google führt Panda heute als ehemaliges („retired“) System, eigene Panda-Updates gibt es nicht mehr. Für das Panda Update gilt als Handlungsempfehlung, sich über die betroffene Webseite Überblick zu verschaffen, die Webseite zu analysieren und zu verbessern.

Qualitätsfaktoren des Panda Updates

Google hat die tatsächlichen Rankingsignale von Panda nie veröffentlicht, sondern 2011 lediglich Fragen zur Einschätzung der Qualität einer Seite genannt — etwa zu Originalität, Fachkenntnis, Fehlern, doppelten Inhalten und übermäßiger Werbung. Folgende Qualitätsfaktoren werden in der SEO-Praxis mit dem Ranking der Webseite in Verbindung gebracht:

  • Anzahl der Werbung
  • Häufigkeit eines Wortes
  • Verweildauer
  • Doppelter Inhalt
  • Backlinks
  • Content
  • Inhalte mit Bildern
  • Kurze URL
  • Niedrige Absprungrate

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