Bindestriche im SEO – das solltest du unbedingt beachten!

Redaktion PageRangers

Bindestriche im SEO – das solltest du unbedingt beachten!

Sobald ein Texter mit einem neuen Text beginnt, wird er auch eine Keyword Recherche anstoßen. In der Keyword-Recherche werden dir dann Keywords mit Bindestrichen, aber auch Keywords ohne Bindestriche angezeigt. Dann stellt man sich als Texter natürlich die Frage “Was ist besser – mit oder ohne Bindestrich?”. Und wie sieht Google das ganze eigentlich? Hiermit und mit weiteren interessanten Punkten befassen wir uns in diesem Text.

Probleme mit Bindestrichen im SEO

Es gibt zwei Bereiche, in welchen die Bindestriche zu Problemen führen können. Schauen wir uns den ersten Bereich an:

Probleme mit der Suchmaschinenoptimierung

Im SEO können Bindestriche tatsächlich zu Problemen führen — allerdings anders, als oft behauptet wird. Google ignoriert Bindestriche in Wörtern nämlich nicht einfach. Googles John Mueller hat das im März 2021 auf Nachfrage so formuliert: Standardmäßig werden Bindestriche in Wörtern nicht ignoriert; manchmal lernt Google, dass beide Schreibweisen Synonyme sind, manchmal, dass sie es nicht sind. Für dich heißt das: Ob „Keyword-Recherche“ und „Keyword Recherche“ als dasselbe gewertet werden, entscheidet Google je nach Wort und nicht nach einer festen Regel. Mal wird das Wort mit Bindestrich wie zwei Wörter behandelt, mal wie eins, mal genau in der Form, wie du es geschrieben hast. Kommen wir nun zum zweiten Punkt:

Problematik bei der Lesbarkeit

Tatsächlich kann auch die Lesbarkeit unter Bindestrichen leiden. Hier solltest du aber wissen, dass sich dies je nach Nutzer ändert. Manche Nutzer können ein längeres Wort besser lesen, wenn dies mit Bindestrichen versehen ist. Andere Nutzer wiederum lesen dies ohne Bindestrich besser. Bezüglich der Nutzer gibt es also kein klares “Ja” oder “Nein”. Um dieses Problem allerdings zu verhindern, kannst du das Wort, welches du normalerweise mit einem Bindestrich versehen würdest, auseinander- oder zusammenschreiben. Hast du ein schlechtes Gefühl dabei, dieses Wort wie eben genannt zu schreiben, kannst dies auch ganz anders schreiben. Du kannst dieses Wort dann einfach umschreiben. Dies funktioniert natürlich nur, wenn dein Satz dann noch einen Sinn ergibt. Sollte dein Satz dann keinen Sinn mehr ergeben, solltest du dich für eine der beiden Varianten entscheiden.

Wie sieht es bei Keywords mit mehreren Bindestrichen aus?

Üblich sind Wörter mit einem Bindestrich, wie zum Beispiel “Keyword-Recherche”. Jedoch gibt es auch Keywords mit 2 Bindestrichen. Wie sieht es denn hiermit aus? Bezüglich der Nutzer, bzw. der Lesbarkeit sieht es genauso aus wie oben. Jedoch hat die Suchmaschine durch einen weiteren Bindestrich größere Probleme, dieses Wort in der Form zu erkennen, wie du es geschrieben hast. Demnach solltest du hier unbedingt eine andere Wortwahl verwenden.

Und was ist mit Bindestrichen im Domainnamen und der URL?

Sowohl in der URL als auch im Domainnamen sind Bindestriche kein Problem. In der Domain und der URL sind Leerzeichen nämlich nicht erlaubt. Demnach bleibt dir hier also nichts anderes übrig. Google empfiehlt in seiner Dokumentation zur URL-Struktur sogar ausdrücklich, Wörter in URLs mit Bindestrichen (-) statt mit Unterstrichen (_) zu trennen — so erkennen Nutzer und Suchmaschinen die einzelnen Begriffe besser.

Wie steht Google eigentlich zu dem Thema?

Es gibt Wörter, welche mit und ohne Bindestrich die gleiche Bedeutung haben. Allerdings gibt es auch Wörter, welche mit oder ohne Bindestrich eine andere Bedeutung haben. Genau diese Unterscheidung lernt Google laut John Mueller aus den Daten, Wort für Wort — das Beispiel aus der Frage an ihn war „WiFi“ und „Wi-Fi“. Eine Garantie, dass jede Schreibweise korrekt zusammengeführt wird, gibt Google nicht. Eine feste Regel, die du auswendig lernen könntest, gibt es also weiterhin nicht.

Wie soll ich jetzt vorgehen?

Da wir von Google scheinbar keine konkrete Antwort bekommen, stellst du dir sicherlich die Frage, wie du jetzt vorgehen sollst. Wenn man sich nicht sicher sein kann, wie Google bestimmte Inhalte bewertet, ist es wichtig, Fehler zu vermeiden. Fehler kannst du vermeiden, in dem du die Tipps anwendest, welche ich eben erwähnt habe. Zum Beispiel, dass du Wörter umschreibst. In der Form versteht Google auf jeden Fall, was du meinst. Am einfachsten ist es jedoch, wenn du die Bindestriche nicht in Betracht ziehst. Zudem kannst du allerdings auch testen, wie Google verschiedene Wörter wertet. Hierfür gibst du dieses Wort bei Google ein und kannst dann sehen, welche Suchergebnisse erscheinen. Daher weißt du dann, ob das Wort mit oder ohne Bindestrich sinnvoller wäre.

Fazit

Fakt ist: Du musst in jedem Fall auf deine Zielgruppe achten, bzw. wie sie spricht und schreibt. Denn in der Form kannst du deinen Schreibstil dann auch anpassen. Auf SEO Ebene solltest du unbedingt eine Keyword Recherche anlegen. Hierfür lohnt sich unser Monitoring Modul. Im Monitoring kannst du ein Keyword angeben, zu welchem du weitere passende Keywords findest. Zudem siehst du zu jedem Keyword das Suchvolumen und die Wettbewerbsdichte. Hier kannst du unser Tool gerne kostenlos und unverbindlich testen. Wenn du weißt, welche Schreibweise, welches Suchvolumen aufzeigt, ist dies eine Grundlage, mit der recherchierten Schreibweise zu arbeiten.

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