Text to Code Ratio

Text to Code Ratio (Text zu Code Verhältnis) ist der prozentuale Wert zwischen der Anzahl Zeichen deines Quellcodes und der Anzahl der tatsächlichen Textzeichen deiner Webseite. Jede Webseite besitzt im Frontend die Darstellung für den User und im Quellcode die Anweisungen für den Browser, wie die Seite im Frontend auszusehen hat.

Wie wird die Text-to-code-ratio ermittelt?

Um den Wert zu ermitteln, öffnet man die Webseite im Quellcode. Die Gesamtzahl aller Zeichen sind 100%. Den gesamten Text nun mit Strg + A markieren und ihn dann mit Strg + C entweder in Word oder ein Wörter Zählen – Tool einpflegen. Hier nun die Anzahl Zeichen merken.

Im nächsten Schritt werden alle HTML Zeichen entfernt. Diese lassen sich daran erkennen, dass sie in den eckigen Klammern <> und </> stehen. Jetzt bleiben nur noch die Zeichen über, die nicht in HTML verfasst sind.

Text-to-code-ratio Beispiel

Im folgenden ein Beispiel zur Berechnung des Text-Code-Verhältnis.

<html>
<head>
<title></title>
<meta name=”robots” content=”INDEX,FOLLOW“>
<meta name=”content-language” content=”de“>
</head>
<h1>Das ist die Hauptüberschrift</h1>
<p>Hier steht wundervoller Text, der Leser animiert, den Text zu lesen. Für unser Beispiel wollen wir hier auf einen guten Wert von wenigstens 20% echtem Inhalt kommen, damit das Text-zu-Code-Verhältnis passend ist. </p>
<h2>Text gliedern und Überschriften bilden</h2>
<p> Eine zweite Überschrift sollte übrigens auch in jedem Text verfügbar sein, denke bei der Seitenplanung daran. </p>
</body>
</html>

Anzahl Zeichen gesamt: 577 Anzahl Zeichen im Inhalt: 395

Wir rechnen nach:

100*395/577=68,45%

Ein hervorragender Wert.

Einfacher geht es natürlich über die Zuhilfenahme von Tools. Auch PageRangers bietet die Möglichkeit, das Textverhältnis auf Knopfdruck ausrechnen und anzeigen zu lassen. Falls du deine Seiten 14 Tage lang kostenlos analysieren möchtest, kannst du PageRangers hier unverbindlich und ohne Kündigung testen.

Wie hoch sollte die Text-to-Code-Ratio sein?

Ein sauberer Quellcode bildet die Grundlage für eine gute Lesbarkeit durch die Crawler bzw. die Suchmaschine. Ein direkter Rankingfaktor ist die Text-zu-Code-Ratio nicht: Google-Mitarbeiter John Mueller hat 2018 erklärt, dass Google das Verhältnis von Text zu HTML gar nicht betrachtet. Dennoch kann sie ein Indiz dafür sein, dass der Quelltext zu überladen ist. Denn indirekt kann zu viel Quellcode die Rankings beeinflussen, da er die Ladegeschwindigkeit einer Seite bremsen kann; Ladezeit und Seitenerlebnis fließen über die Core Web Vitals in Googles Ranking-Systeme ein und beeinflussen auch das Verhalten des Nutzers.

Der Anteil an tatsächlichen ausgewiesenem Textinhalt weist PageRangers mit 20% aus. Andere Quellen sprechen von 25% als nicht zu unterschreitendem Wert.

Quellen:

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