10 Schritte zum perfekten Content: WDF*IDF & Term-Platzierung

Christoph Kind

10 Schritte zum perfekten Content: WDF*IDF & Term-Platzierung

In unserer 10-teiligen Serie wollen wir dir zeigen, wie du in nur 10 Schritten gut rankende Textinhalte produzierst und den perfekten Content für deine Zielgruppe lieferst. Im heutigen Artikel befassen wir uns mit der WDF*IDF-Analyse und der Term-Platzierungs-Analyse

Beschäftigen wir uns zunächst mit der WDF*IDF-Analyse. Simpel ausgedrückt, ist WDF*IDF praktisch eine Weiterführung der reinen Keyword-Dichte. Dabei wird das zu analysierende Keyword ins Verhältnis mit anderen, zum Thema relevanten Keywords gesetzt. Der Textinhalt wird also als Gesamtes betrachtet und nicht nur auf ein einzelnen Keyword hin analysiert. Um ein valides Ergebnis zu erhalten, vergleicht man die eigene WDF*IDF Analyse anschließend mit den am besten zu einem bestimmten Keyword rankenden Wettbewerbsseiten.

Wofür steht WDF*IDF?

Das “WDF” in WDF*IDF steht für„Within Document Frequency“. Dabei setzt man das zu analysierende Keyword ins Verhältnis zu allen anderen Keywords im Text. Mathematisch ist WDF der Logarithmus (Basis 2) der Termhäufigkeit im Dokument; die WDF*IDF Formel ist bei wdfidf.net Schritt für Schritt erklärt.

Die alleinige Betrachtung von WDF ist oft aber nicht ausreichend, weswegen mittels der “Inverse Document Frequency” der eigene Artikel mit den besten, themenrelevanten Artikeln anderer Seiten verglichen wird. Der IDF-Wert setzt dafür die Gesamtzahl der Dokumente eines Korpus ins Verhältnis zur Zahl der Dokumente, die den Term enthalten — je seltener ein Term insgesamt vorkommt, desto höher wird er gewichtet.

Durch die Betrachtung lässt sich also die Relevanz eines bestimmten Keywords feststellen.

Warum ist WDF*IDF für SEO relevant?

Google versucht immer mehr semantische Zusammenhänge eines Artikels zu verstehen. Durch WDF*IDF lässt ein sich ein Text für die Suchmaschinenoptimierung auch auf semantischer Ebene optimieren. Natürlich sollte ein Text zunächst immer auf die potenziellen Leser bzw. die angestrebte Zielgruppe abgestimmt sein und entsprechend gestaltet werden, wenn man allerdings zusätzlich für den Google Algorithmus gut da stehen möchte, empfiehlt es sich die WDF*IDF Analyse in die Gestaltung des Textes mit einfließen zu lassen.

Wichtig zur Einordnung: WDF*IDF ist ein Hilfsmittel, kein Rankingfaktor. Google selbst nennt in seinem SEO-Startleitfaden keine bevorzugte Wortzahl und warnt davor, dieselben Wörter und ihre Varianten immer wieder zu wiederholen — überflüssige Keywords verstoßen gegen die Spamrichtlinien. Die Analyse hilft dir also, Themen und Terme zu finden, die in deinem Text fehlen, nicht, Häufigkeiten bis auf die Stelle hinter dem Komma zu treffen.

Hierbei ist die Verwendung eines geeigneten WDF*IDF-Tools bzw. SEO-Tools mit entsprechender Funktion zu empfehlen. Diese übernehmen die Berechnung der Formel automatisch und vergleichen den eigenen Text in Echtzeit mit dem Ergebnis der Analyse und zeigen Optimierungsbedarfe in der Platzierung und Frequenz der Terme auf. Außerdem vergleichen Sie die Texte mit denen des Wettbewerbs.

Beispiel WDF*IDF-Analyse pagerangers.com

Term-Platzierungs-Analyse

Um bei Google Vertrauen zu einem bestimmten Thema aufbauen zu können, ist nicht nur der reine Inhalt des Texts verantwortlich. Letztlich ist es die Summe verschiedener Parameter die dazu beitragen, ob ein Text häufiger von Google gelistet wird oder nicht. Die Term-Platzierung ist dabei eine zusätzliche Möglichkeit, um weitere Indizien für Relevanz zu entdecken. Wie im Screenshot zu sehen, wird der Website-Code (html) bei den Top-Wettbewerbern untersucht, in welchen weitere Signale möglicherweise „versteckt“ an Google übermittelt werden. Also zum Beispiel ob das Keyword, zu dem primär Sichtbarkeit aufgebaut werden soll, in einer der H-Überschriften besonders häufig bei den Wettbewerbern verwendet wird oder wie ist das Snippet aufgebaut und welche Auffälligkeiten gibt es sonst noch?

Das Ergebnis der Term-Platzierungs-Analyse kann dann wiederum für die Testgestaltung verwendet werden und dient als weitere Empfehlung.

Beispiel: Termplatzierungs-Analyse in der Content Suite von pagerangers.com

Tipp

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Schau dir in dem Zusammenhang auch gerne einmal unser SEO MeetUp zu dem Thema Content-Erstellung an.

▶ Video ansehen: 5. SEOMeetup: 10 Schritte zum "perfekten" Content

Die bisherigen Teile der Serie: Keyword-Recherche, Such-Intent-Analyse, W-Fragen prüfen und Snippet-Optimierung.

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