Data Driven Content – Jetzt sprechen die Zahlen

Daten sind der Grundstein für SEO. Ob Keywords, Suchvolumen oder Rankings: SEO steht und fällt mit der Qualität und Quantität der Daten, die einem zur Verfügung stehen. Auf der einen Seite möchten wir kreativ sein, aber auf der anderen Seite muss der Content nützlich sein und das Nutzererlebnis verbessern. Darüber hinaus bringt es nichts, seinen Content für eine handvoll User zu kreieren, die sowieso nur einmal im Monat die Seite besuchen.

Nur wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind erhält man Content, der den Usern einen Mehrwert bietet und die eigenen Marketingziele erfüllt. Wir möchten an dieser Stelle einige Tips geben, mit denen man aus den zur Verfügung stehenden Daten neue Content Ideen gewinnen kann.

Bereits funktionierenden Content benutzen

Am einfachsten ist es natürlich, von den eigenen Erfolgen zu lernen. Bevor wir beginnen, nach Ideen zu suchen, schauen wir uns den Inhalt an, den wir zuvor erstellt haben, und sehen, was bereits gut funktioniert. Um dies zu tun, müssen wir auch definieren, welche wesentlichen KPIs (Metriken) wir bei der Messung der Effektivität des jeweiligen Inhalts berücksichtigen wollen.

Wenn wir beispielsweise wissen möchten, welche Themen am besten zu unserer Zielgruppe passen, achten wir auf die Kennzahlen zur Interaktion und Nutzerverhalten, wie z. B. Anzahl der Sitzungen, Absprungrate, Backlinks, etc. Um diese Daten zu erhalten, müssen wir alle URLs von Webseiten sammeln, die wir analysieren möchten.

Mit dem „Search Console“ Modul von PageRangers kann im Bereich „URL-Rankings“ die Analyse der Performance ausgeführt werden. Hier werden alle gesammelten URLs hinsichtlich Position, Clicks, Impressions, CTR (Clicks auf der Seite) sowie die Anzahl der Keywords, für die sich eine URL positioniert, angezeigt.

Ein Screenshot aus dem PageRangers

Mit PageRangers werden tabellarisch die wichtigsten Daten zu jeder URL angezeigt. Man kann diese nach den jeweiligen Positionen sortieren und sehen, für welche Keywords die jeweilige URL positioniert wurde. Somit muss man nur noch ablesen, welche URLs bearbeitet werden müssen. Und dann kann man mit wenigen Klicks zum „Optimierung“ Modul springen, das dann die Schwachpunkte auflistet.

Die Konkurrenz beobachten und nach Trends suchen

Mitbewerber, die genau die gleiche Zielgruppe ansprechen, könnten eine Quelle für großartige Content Ideen werden, die wir noch nicht bedacht haben. Darüber hinaus können wir interessante Ideen nicht nur zu bestimmten Themen, sondern auch zu Inhaltstypen, Formaten und sogar zu Vertriebskanälen aufgreifen. Der einfachste Weg, dies zu tun, besteht darin, die Marken der Mitbewerber zu überwachen und zu verfolgen, was sie in ihrem Blog veröffentlichen (und wie oft), wie viele Shares und Likes sie bekommen und in welchen Medien sie erscheinen.

Auch hier kann PageRangers im Modul „Landingpages“ Abhilfe verschaffen. Im Bereich „Detailanalyse“ werden die Konkurrenten bis aufs Detail untersucht und die Ergebnisse anschaulich dargestellt. Neben Metadaten können auch Domaindaten oder inhaltliche Daten dargestellt werden.

Darüber hinaus werden im Bereich „Veränderungen“ darauf hingewiesen, wann sich bei der Konkurrenz etwas verändert hat. Somit bleibt man immer auf dem Laufenden und kann dabei noch wertvolle Infos bezüglich des Content sammeln. Um bei neuen Trends schnell handeln zu können sollte man auch stets einen Blick auf Google Trends werfen. Dort werden stark nachgefragte Themen auf einen Blick gelistet und nach Standort sortiert.

Über das PageRangers HUB könnt ihr mit nur zwei Klicks ein Keyword auf Google Trends nachschlagen und Daten dazu anzeigen lassen. Dafür müsst ihr 1) auf ein blau markiertes Keyword klicken und 2) auf das Feld für Google Trends klicken:

Das PageRangers Hub zeigt verschiedene Aktionen, die schnell ausgeführt werden können

Ein weiteres Tool, dass wir euch nicht verschweigen möchten, ist answerthepublic.com. Hier kann man Keywords eingeben und oft gesuchte (verwandte) Suchbegriffe und Fragen erhalten. Das ist nicht nur in der Keywordrecherche nützlich, sondern auch in der Themenfindung. Besonders zu Beginn einer neuen Themenreihe kann es als Impulsgeber dienen.

Zusammen mit PageRangers können diese kostenlosen Tools wertvolle Einblicke in die Welt des Online Marketings geben. Es werden Daten aus allen Ecken des Internets gesammelt und verarbeitet, damit

Die SERPs zu Hilfe holen

Manchmal hat man trotz aller Bemühungen keine Ideen mehr. Man hat schon alle Tools durchgearbeitet und alle aktuellen Themen durchgekaut. An dieser Stelle könnte man aber noch Google selbst fragen. Hier muss man aber auch weg von den Oberbegriffen gehen und in die Nischenthemen eintauchen.

Die Prozedur ist dabei ganz einfach: Man sucht nach einem Thema (möglichst Unterthemen) und scrollt bis unter die SERPs der ersten Ergebnisseite. Dort wird man eine Reihe von verwandten (und nachgefragten) Suchbegriffen finden. Viele vergessen, dass auch Googles Ergebnisse Datengetrieben sind (wie fast alles bei Google). Es lohnt sich also definitiv, einige Male ans Ende der SERPs zu gehen.

Big Data für mehr Engagement nutzen

Daten sind nicht nur für das große Ganze, sondern auch im Detail interessant. Mithilfe von modernen Technologien, schneller Datenübertragung und vielen Nutzerdaten können Unternehmen die Datenmengen bearbeiten und wertvolle Erkenntnisse für das operative Geschäft sammeln. Auch dafür haben wir ein Beispiel:

Twitter hat herausgefunden, dass Menschen in 90%(!) eine TV Show schauen (oder sich darüber schlaumachen), die sie zuvor auf Twitter gesehen haben (Quelle: Twitter). Mit dieser Erkenntnis hat die US Firma „Arby“ die Einschaltquote und das Engagement der Zuschauer (z.B. durch Twitter- oder Forumsdiskussionen) extrem steigern können, indem sie kurz vor den Grammys einige Posts über US Sänger Pharrell Williams (und seinen großen Hut) posteten. Diese Einsicht hat zwar nicht neuem Content geführt, aber es hat das Timing und den Kanal des Contents drastisch beeinflusst. Zu wissen, dass User in bestimmten Social Media Kanälen oder Foren über die eigene Marke reden kann zum eigenen Vorteil genutzt werden, um User gezielt anzusprechen.

Backlinks sind auch ein guter Weg, um die Reichweite der eigenen Seite zu messen und zurückzuverfolgen. Denn wenn man über eine Show, einen VIP oder eine Marke redet, dann markiert man, verlinkt oder taggt sie auch. Mit PageRangers können diese Backlinks gelistet und beobachtet werden.

Fazit

Man muss sich nicht nur auf Kreativität verlassen, um kreativ zu sein. Manchmal bieten die Zahlen und Fakten ebenso viele Möglichkeiten, um zu neuem Content zu kommen. Im Endeffekt ist sowohl das Eine als auch das Andere wichtig, um langfristig guten Content für eine treue User Base zu generieren.

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