Twitter verlinkt auf AMP Seiten

Seit kurzer Zeit hat Twitter mit der Praxis begonnen, über die Android und OS Apps auf AMPs (Accelerated Mobile Pages) zu verlinken. AMP ist ein Open Source Projekt, mit dem Webseiten auf mobilen Geräten schneller laden sollen. Das Projekt nutzt eine modifizierte Version von HTML und ist für Menschen mit geringer Bandbreite oder an Orten mit schlechtem Empfang geeignet. Für Webmaster ergibt sich, dass die AMPs immer mehr in den Vordergrund rücken werden und dass man die eigene AMP Version der Webseite weiter kurieren sollte. Der Traffic wird sich im Laufe der Zeit (jedenfalls für mobile Geräte) neu verlagern und könnte in Zukunft nur auf AMPs fallen.

Nach Twitter werden wahrscheinlich viele andere auch auf AMPs verlinken

 

Twitter hatte seit der Google I/O nicht bestätigt, ob sie dem Trend folgen würden und den Fokus auf die schnellere HTML Version lenken werden. Laut mehreren Quellen aus den USA sollen die Twitter Referrals zu AMPs inzwischen von 1% in 2006 auf über 12% in 07/2017 gestiegen sein und auch weiter steigen.

Was ist bei AMPs zu beachten?

Webmaster sollten sich einer Sache gewiss sein: AMPs sind da, um Menschen mit geringer Bandbreite (ob temporär oder dauerhaft) schnellere Ladezeiten zu bieten. Die Funktionen sollten dabei gleich bleiben, da potenzielle Kunden ansonsten auf beiden Seiten nach einer Funktion suchen müssten, um am Ende vielleicht sogar keine der beiden Seiten zu besuchen. Ebenso dürfen Informationen (also Content) sowie die Möglichkeit zur Conversion nicht verloren gehen.
Webmaster können jedoch mit den AMPs auch Kreativität zeigen, indem sie simple Layouts integrieren und andere Formate für AMPs testen. Es ist praktisch, dass AMPs auf fast allen Plattformen (außer Facebook Instant Articles) verfügbar sind und mit einer größer werdenden Aufmerksamkeit für mehr Umsätze sorgen könnten.

Welche Herausforderungen entstehen durch AMPs?

Wir haben festgestellt, dass AMPs (wie fast alle Neuheiten im SEO) Herausforderung und Chance zugleich sind. Um diese vor Augen zu behalten und effektiv anzugehen haben wir hier noch eine kurze Checkliste mit Faktoren, die Ihr beim Thema AMP beachten solltet:

  • Videos: Einer der wenigen Nachteile des beschleunigten Formats ist, dass es noch keine integrierte Video Komponente für Werbung oder Analytics Anwendungen besitzt. Ohne Videos fehlt Publishern jedoch ein wichtiger Teil ihrer Einnahmequelle. Die Lösung ist, Drittanbieter zu implementieren, um Videos (und eventuell Werbung) auf die AMP zu bringen.
  • Innovation: Durch die AMPs sind Webdesigner und Redakteure nicht mehr eingeschränkt, sondern können die Chance nutzen, sich von der Konkurrenz zu differenzieren. Durch die neuen Spielregeln schließen sich einige Türen, doch es öffnen sich auch welche.
  • Call to Action: Es wäre alles Andere als richtig zu denken, man müsse durch die AMPs auf Calls to Action verzichten. Wie oben erwähnt darf die Möglichkeit zur Conversion (und somit auch der Aufruf dazu) nicht fehlen. Es ist kein Fehler, den Kunden nach spannendem Content auf einer schnell geladenen Seite zu fragen, ob er doch Lust auf einen Newsletter o.ä. hätte.

Es ist ein Segen und ein Fluch für Marketers, dass die AMP nicht identisch zur Standard Seite sein muss. Sie sind eine einmalige Gelegenheit/Aufgabe, etwas Neues auszuprobieren und womöglich den ein oder anderen Hit zu landen. Dabei dürfen umsatzbringende Faktoren nicht ausgelassen werden, da sonst der Webauftritt als solches seinen Sinn verliert.

 

 

 

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