Google Bard: Was ist das eigentlich?
Redaktion PageRangers
Google entwickelt sich stetig weiter, wodurch es nun das neue “Google Bard” veröffentlicht wurde. Was das ist, warum es Google Bard gibt, wie es funktioniert und einiges mehr, erfährst du in diesem Artikel.
Update: Bard gibt es unter diesem Namen nicht mehr. Seit dem 8. Februar 2024 heißt Googles KI-Chatbot Gemini, benannt nach der gleichnamigen Modellfamilie, auf der er inzwischen läuft. Was unten zu LaMDA steht, beschreibt den Stand beim Start von Bard im Jahr 2023.
Was ist Google Bard?
Kurz gesagt, ist Bard ein KI-Chatbot. Dieser Chatbot wird von LaMDA betrieben.
Diese KI (künstliche Intelligenz) kann sowohl mit dem Erstellen verschiedener Inhaltsformen, wie zum Beispiel einen Artikel, eine Einleitung und vieles mehr, als auch mit Eingabeaufforderungen umgehen. Zudem kann die KI deine Inhalte zusammenfassen und dir auf deine Fragen antworten.
Darüber hinaus kann Google Bard im Netz verschiedene Informationen zu einem gewünschten Thema erkunden und dir diese mit Quellen belegen. Durch das Bereitstellen der Quellen kannst du dir die Seite auch eigenständig anschauen und möglicherweise weitere nützliche Informationen finden, welche die künstliche Intelligenz nicht erkannt hat.
Der Grund für die Einführung von Google Bard ist ChatGPT von OpenAI. ChatGPT war so erfolgreich, dass sogar diese KI sogar von Schülern für ihre Hausaufgaben verwendet wurde. Daher hatte die Suchmaschine die Befürchtung, dass Google’s Suchbranche einen Nachteil hiervon erfährt. Drei Wochen nachdem ChatGPT gestartet war, kündigte die Suchmaschine an, dass sie die Bedrohung von ChatGPT für Google schnell definieren wollen. Am 6. Februar 2023 kündigte Google dann den Start von Bard an.
Wie funktioniert Google Bard?
Wie bereits erwähnt, basierte Bard zum Start auf einer leichtgewichtigen Version des Sprachmodells LaMDA. Trainiert wurde LaMDA auf Web- und Dialogdatensätzen. Diesem Modell ist es möglich, Antworten bereitzustellen, welche auf vertrauenswürdigen Quellen basieren.
Durch die Metriken Spezifität, Sensibilität und Interessantheit, kann Google, die Ergebnisse von LaMDA bewerten.
Die Spezifität misst, wie der Name schon sagt, wie spezifisch die Antwort des Modells ist.
Durch die Sensibilität wird gemessen, ob oder wie sinnvoll diese Antwort ist.
Der letzte Punkt, die Interessantheit, gibt an, wie aufschlussreich eine Antwort ist und ob diese Antwort Neugierde weckt.
Diese Metriken wurden von Crowdsourcing-Ratern geprüft und diese Daten wurden dann erneut an das Modell gesendet.
Wie funktioniert Google Bard in der Suche?
Zusammen mit Bard kündigte Google im Februar 2023 auch KI-Funktionen für die Suche an, die die Suche nicht ersetzen, sondern ein Feature in der Suche sein sollten. Hierdurch sollen komplexe Antworten in ein verständliches Format umgewandelt werden. Hierdurch ist es für Nutzer einfacher, das Gesamtbild zu verstehen.
Wenn sich Nutzer für ein Thema interessieren, möchten sie meist mehrere Perspektiven und Meinungen hören, damit sie sich ein Bild von dem Thema machen können. Demnach kannst du dir Bard als interaktive Methode für das Erhalten an Wissen über verschiedene Themen vorstellen.
Heute gibt es diese Funktionen tatsächlich: Die „Übersicht mit KI“ fasst seit dem 26. März 2025 auch in Deutschland bei einem Teil der Suchanfragen die Antwort oberhalb der Suchergebnisse zusammen, mit Links zu den Quellen. Seit dem 8. Oktober 2025 gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz außerdem den KI-Modus, einen eigenen Tab in der Suche auf Basis einer angepassten Gemini-Version, in dem du komplexe Fragen stellen und mit Folgefragen nachhaken kannst.
Fazit
Google möchte unbedingt auf dem Laufenden bleiben und nicht von Konkurrenten überholt werden. Google hat, nachdem Start von ChatGPT schnell reagiert. Daher gab es Google Bard, das heute Gemini heißt. Diese Technologie kann eine enorme Abhilfe schaffen, wenn sich Nutzer in ein neues Thema einarbeiten möchten und dies nicht nur oberflächlich erledigen möchte. Dennoch sollte man die Tatsache nicht vergessen, dass es sich um eine KI handelt. Demnach solltest du unbedingt beachten, dass auch sachliche Fehler auftreten können.