SEO und PDF Dateien

Im privaten sowie im beruflichen Alltag werden PDF Dateien von den meisten verwendet. Daher ist es offensichtlich das auch Google, PDFs abspeichert. Denn nicht nur HTML Dateien werden indexiert, sondern auch PDF Dateien. Das bedeutet, PDF Dateien erscheinen auch in den Suchergebnissen. Ob das zu einem Problem führen kann? Und worüber man nachdenken sollte, um eine Lösung zu finden. Werden hier, Empfehlungen rund um das Thema SEO und PDFs aufgelistet.

Tipps für PDF-Dateien

Hier sind sechs Tipps, die dir helfen sollen, ein besseres Ranking zu erzielen.

  1. Dateiname: Verwende einen auf deinen Inhalt angepassten, individuellen und verständlichen Dateinamen, am besten einen, der dein Hauptkeyword beinhaltet. Benutze keine Umlaute oder Unterstriche, ersetze sie lieber durch Bindestriche. Es ist wichtig, dass deine PDFs einen hervorragenden Dateinamen haben, da dieser auch in den Suchergebnissen angezeigt wird.
  2. Ablageort: Du solltest darauf achten, dein Dokument in einer hierarchischen, aber flachen Ordnerstruktur abzulegen, damit Google sie leichter findet.
  3. Titel: Dein Titel sollte möglichst inhaltsreich und präzise sein, außerdem sollte die Anzahl der Zeichen (57 Stück) nicht überschritten werden. Im besten Fall wird Google, den Titel deiner PDF-Datei in den ersten Zeilen des Snippets unterbringen.
  4. Überschrift: Du erleichterst Google, dass lesen deiner PDF-Datei, wenn du Tabellen und Listen mit Bildern, eine ausdrucksstarke Überschrift bzw. Bildunterschrift gibst.
  5. Duplicate Content: Vermeide Duplicate Content, deine PDF-Datei sollte sich von anderen PDFs unterscheiden. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, solltest du ein Canonical-Tag setzen.
  6. Keywords: Achte darauf, dass deine PDFs, relevanten Keywords enthält. Außerdem sollten die Keywords auch in den Überschriften, im Dateiname und im Titel der PDF-Dateien vorkommen. Doch hier gilt bitte auch: kein Keyword-Stuffing.

Deine PDFs, SEO freundlich machen

Um deine PDFs SEO freundlicher zu machen, zeigen wir dir noch mehr Aspekte, die du für ein besseres Ranking benötigen kannst.

  • Um die Dateigröße zu verringern, solltest du deine PDF-Datei komprimieren.
  • Überprüfe, ob deine PDFs optimiert sind.
  • Bearbeite deine PDF-Schriftarten: Benutze dazu am besten Standardschriftarten.
  • Optimiere deine PDF-Bilder: Integriere dazu vektorbasierte Bilder, die sind kleiner und haben eine höhere Qualität als Bitmap-Bilder. Wenn du aber doch Bitmaps verwenden musst, erstelle sie monochrome und nicht farbig (um sicherzustellen, dass sie so klein wie möglich sind).
  • Optimiere Microsoft Word-PDFs.
  • Verwende Überschriften-Tags: Inhalte sollten in Unterüberschriften unterteilt sein, da PDFs, viele detaillierte Informationen erhalten können.
  • Verwende Alternativtexte für deine Bilder: Dann werden anstelle von Bildern, die nicht geladen werden, Alternativtexte angezeigt.
  • Vergiss die Meta-Beschreibung nicht.
  • Interne Verknüpfungen: Kontrolliere, dass deine PDF-Datei Links, zu anderen Teilen deines Inhaltes passen.
  • Ein passender Link zu deinem PDF: Stelle sicher, dass du auf deiner eigenen Seite auf deine PDFs verlinkst.
  • Mach deine PDFs mobilfreundlich: Es ergibt viel Sinn deine PDF-Datei auf Telefon, Tablet usw. zu optimieren, da heutzutage fast alle User, Mobilgeräten verwenden.

PDFs Vor- und Nachteile

Es gibt in allem seine Vor- und Nachteile, genau wie bei PDF-Dateien. Ein großer Nachteil an einer PDF-Datei, kann ein externer Link sein, der nicht mit dem Attribut „nofollow” versehen ist. Außerdem kann ein PDF nicht bearbeitet werden, wenn sie einmal verschickt wurden. Doch in manchen Fällen kann, dass ein großer Pluspunkt sein, z.B. bei einem bestimmten Formular oder einer Pressemitteilung sind PDFs sehr hilfreich. Weiter Vorteile wären z.B. PDFs können heruntergeladen, gelesen, weitergeleitet oder zu einem späteren Zeitpunkt geöffnet werden.

Wie behandelt Google PDF-Dateien?

Aus der Sicht von SEO, sind PDFs grundsätzlich unproblematisch. Google behandelt PDFs, neutral. Als Erstes werden sie von Suchmaschinen, Webcrawlern analysiert und danach in ein HTML Format konvertiert. PDF-Dateien erscheinen in den SERPs meistens mit dem „PDF” Tag rechts neben der URL.

PDF-Dateien, nur für geeigneten Content verwenden?

In welchem Format der Inhalt, bereitgestellt werden soll, sollte von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Es sollte Sinn ergeben, dieses Format als PDF zu integrieren, da der User vielleicht Inhalte herunterladen, verschicken, ausdrucken etc. soll oder möchte. Beispiele dafür sind z.B.:

  • Formulare.
  • Checklisten und Listen.
  • wissenschaftliche Texte (wenn diese, für deine Zielgruppen relevant und geeignet sind).
  • Handbücher und Produktinformationen.
  • Firmenmagazine und Newsletter.

SEO PDF Checkliste

Noch eine Gedächtnisstütze, ob du PDFs wirklich benötigst? Schaue dir, die folgende Checkliste an.

  • Ist die Nutzung eines PDFs, wirklich sinnvoll?
  • Haben meine PDF-Dokumente, aussagekräftige Dateinamen und sind Keywords enthalten?
  • Sind Inhalte mit Zwischenüberschriften untergliedert?
  • Besitzen meine verwendeten Bilder, einen ausdrucksvollen Alt-Tag?
  • Title & Meta-Description? (Sind Titel und Beschreibung hinterlegt?)
  • Werden die PDFs für schnelle Webanzeigen optimiert und komprimiert?

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man sagen, die Entscheidung liegt letztendlich, bei dir selbst, ob du PDFs verwenden möchtest oder nicht. Trotzdem solltest du dir vorher gut überlegen, ob es sinnvoll ist, PDFs für deine Webseite einzusetzen. Ob sich schließlich PDFs eignen, liegt an der Suchintention des Nutzers, liefern die PDF-Dateien einen großen Mehrwert im Gegensatz zur HTML Seite oder nicht. Du solltest dir immer im Klaren sein, dass du unter Umständen wertvolle Conversions und organischen Traffic verbrauchst oder dir wohl möglich selbst mit Duplicate Content im Weg stehst. PDF-Dateien sind in der Optimierung, zu HTML-Formate sehr ähnlich, deshalb ist es sehr bedeutsam, bei PDFs alle wichtigen Punkte zu beachten.