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Index

Der Index ist vereinfacht gesagt ein gut sortiertes und strukturiertes Verzeichnis. Dieses Verzeichnis wird genutzt, um sich zu orientieren. Suchmaschinen wie Google nutzen ebenfalls einen Index. In deren Index werden wichtige Informationen zu Webseiten abgespeichert. Wird z. B. bei Google nach einem bestimmten Keyword gesucht, greift die Suchmaschine auf den Index zurück und zeigt in den SERPs (Search Engine Result Pages) die passenden Ergebnisse bzw. Webseiten an. Hieraus ergibt sich auch die Tatsache, dass nur solche Webseiten in den SERPs angezeigt werden können, die bereits durch die Indexierung in den Index aufgenommen wurden. Das dargestellte Suchergebnis ist somit der für den Nutzer sichtbare Teil des Indexes.

Der Index selbst ist eine Art Lexikon, in dem zu verschiedenen Keywords oder auch Keyword-Kombinationen Informationen zu Webseiten gespeichert und verknüpft wurden. Wird nach einem Keyword oder einer Keyword-Kombination gesucht, werden alle zu der Suche passenden Webseiten angezeigt. Die Reihenfolge der angezeigten Ergebnisse hängt dabei von vielen Faktoren ab. Die Qualität bzw. die Relevanz der Suchergebnisse nimmt in der Reihenfolge der Suchergebnisse in der Regel ab.

Suchmaschinen wie Google sammeln weltweit zu nahezu allen Webseiten viele Informationen. Diese Daten werden auf zahlreichen Servern gespeichert und verwaltet. Um zunächst an die relevanten Daten zu einer Webseite zu gelangen, müssen Suchmaschinen Webseiten crawlen. Welche Daten genau im Index gespeichert werden und wie dieser genau zu Stande kommt, ist nicht eindeutig bekannt. Suchmaschinen versuchen die eigenen Algorithmen geheim zu halten. Eine neue Webseite wird nicht automatisch in den Index der Suchmaschinen aufgenommen. Beschleunigt werden kann dieser Prozess dadurch, dass die entsprechende Webseite der Suchmaschine vorgeschlagen und angemeldet wird.

Unterscheidung zwischen organischen und bezahlten Suchergebnissen

Bei der Darstellung der Suchergebnisse auf den Suchergebnisseiten kann grundlegend zwischen zwei verschieden Arten unterschieden werden. Grundsätzlich gilt, dass der Nutzer passende Ergebnisse zu seiner Suche erwartet. Das eingeblendete Ergebnis muss also thematisch passen und im Idealfall das Anliegen des Nutzers bedienen. Suchmaschinen blenden zu bestimmten Keywords neben den organischen Rankings zusätzlich auch bezahlte Werbung an. Diesen lassen sich zumeist durch einen kleinen Hinweis wie z. B. „Anzeige“ von den organischen Rankings unterscheiden. Der geübte Suchmaschinennutzer erkennt den Unterschied sofort, für den Laien ist dieser Unterschied nicht immer sofort erkennbar. Die bezahlten Rankings sind nichts Anderes als Werbeanzeigen, die auf bestimmte Keywords geschaltet werden können. Bezahlte Anzeigen sind die Haupteinnahmequelle des Marktführers Google. Google verdient mit jedem Klick der auf eine solche Anzeige fällt. Um die Wirksamkeit der Anzeigen zu steigern, werden die geschalteten Werbeanzeigen immer direkt oberhalb der organischen Rankings angezeigt.

Der organische Index zeigt die Webseiten in einer bestimmten Reihenfolge an. Diese Reihenfolge wird anhand viele Kriterien durch die Suchmaschine bestimmt. Damit die qualitative Einordnung der Webseite seitens der Suchmaschine erfolgen kann, muss diese durch den Suchmaschinencrawler in den Index mit aufgenommen werden. Ein Ranking ist umso besser, je weiter es in den SERPs vorne bzw. oben steht. Ein Großteil der zu erwartenden Klicks fällt in der Regel auf die ersten drei eingeblendeten Ergebnisse. Suchmaschinen wie Google wenden mittlerweile so gute Algorithmen bei der Indexierung von Webseiten an, dass die Qualität der Ergebnisse immer besser wird. Meistens lässt sich die Anfrage durch eins der ersten drei Ergebnisse beantworten. Die Rankings selbst lassen sich durch gezielte Arbeit an der Webseite (Stichwort: Suchmaschinenoptimierung) verbessern. Das Ziel von SEOs ist immer, möglichst weit oben in den SERPs platziert zu sein. Wer seine Webseite nach Google Kriterien optimieren möchte, sollte sich vorher die Webmasterrichtlinien des Weltkonzerns zu Gemüte führen.

Das Gegenstück zu den organisch indexierten Suchergebnissen ist der bezahlte Index. Webseiten, häufig Online-Shops oder andere größere Unternehmen, können gegen Bezahlung Anzeigen auf bestimmte Suchbegriffe schalten lassen. Die eingeblendeten Ergebnisse werden gegenüber den organischen Rankings bevorzugt behandelt und oberhalb dargestellt. Der Dienst zum Schalten von Anzeigen nennt sich bei Google AdWords. Das Grundprinzip funktioniert so, dass die Werbetreibenden auf die Keywords bieten. Die bezahlten Ergebnisse werden dann so angezeigt, dass der Meistbietende in den Rankings oben steht. Die gezahlten Preise können stark variieren, je nach Keyword oder Keyword-Kombination von wenigen Cent bis hin zu mehren Euro.

Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile bestehen sowohl für die organischen als auch für die bezahlten Rankings. Wer beispielsweise eine neue Webseite gehostet und somit auch noch keinen nennenswerten Rankings bei den Suchmaschinen hat, kann mit Hilfe bezahlter Werbung schnell Erfolge erzielen. Hierdurch wird aber auch schon deutlich, worin der Nachteil liegt. Rankings zu einem bestimmten Keyword bestehen nur so lange, wie ich auch Budget zur Verfügung stelle. Ist das Budget also aufgebraucht, bleiben die Rankings und somit auch der Traffic und ggf. der Umsatz aus.

Um mit einer neuen Webseite in den organischen Rankings erfolgreich zu sein, vergeht oft eine längere Zeit. Ein entscheidender Faktor ist häufig die Wettbewerbssituation. Ist die Webseite aber einmal erfolgreich und hat den Weg in die Top 10 geschafft, ist die Wahrscheinlichkeit dort zu bleiben, recht groß. Vorausgesetzt größere Updates oder Abstrafung seitens der Suchmaschinen bleiben aus. Kurzfristige Erfolge nach Launch einer Webseite sind hingegen unwahrscheinlich. Gute Positionen in den Suchergebnissen müssen fast immer hart erarbeitet werden. Dafür bleiben dem Webseitenbetreiber aber hohe Ausgaben für geschaltete Werbeanzeigen erspart.

Insofern muss man sich darüber im Klaren sein, ob kurz- oder eher mittelfristige Erfolge das Ziel sind. Nicht zuletzt spielt aber das Budget häufig die entscheidende Rolle.

Der Index aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung

Das Ziel in die Top Positionen bei den Rankings zu gelangen, hat mutmaßlich jeder Webseitenbetreiber. Wählen die einen eher den bequemen Weg und kaufen sich sozusagen die Rankings, investieren die anderen viel Zeit und Fleiß in die Arbeit an der eigenen Webseite. Durch gezielte Maßnahmen schaffen es Suchmaschinenoptimierer immer wieder, die eigene Webseite nach ganz vorne zu bringen. Bestimmte Voraussetzungen sollten allerdings geschaffen sein, damit ein gutes Ranking überhaupt erst möglich wird. Zunächst muss dem Crawler der Zugang zu der eigenen Webseite ermöglicht werden. Andernfalls kann eine Indexierung nicht erfolgen. Eine wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang spielt die Robots.txt. Mit Hilfe der Robots.txt kann bestimmt werden, ob Crawler die Webseite indexieren dürfen oder nicht. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Webseite sich in einem technischen Einwandfreien Zustand befindet. Wer sich hier unsicher ist, sollte dazu die technischen Richtlinien für Webmaster lesen.

Eine weitere Voraussetzung für ein erfolgreiches Ranking einer Webseite ist die Relevanz. Das Prinzip lautet hier: Die Suchanfrage des Nutzers sollte bestmöglich bedient werden. Umso besser die Webseite das kann, desto besser ist in der Regel auch das Ranking. Aus Sicht von Google ist das nachvollziehbar, da die Zufriedenheit des Kunden bei Google einen hohen Stellenwert besitzt. Für den Webseitenbetreiber stellt sich dann die Frage, wie sich die passenden Inhalte gestalten lassen. So lässt sich die Relevanz steigern, indem Inhalte regelmäßig auf Aktualität überprüft und je nach Bedarf auch ergänzt werden. Daneben ist auch der Einsatz von Bildern oder Videos empfehlenswert. Umso informativer und damit auch hochwertiger die Webseite ist, desto eher ist mit guten Rankings der Webseite zu rechnen.